Wie Du Deine Zielkunden erreichst

„Wie erreiche ich meine Lieblingskunden?“

Das fragte mich Kerstin bei unserem letzten Marketing-Coaching.

Meine Antwort: Frag sie einfach!

Natürlich gab sie sich allein mit dieser Antwort nicht zufrieden. Deshalb habe ich hier meine 5 Tipps aufgeschrieben.

1. Wo muss ich suchen?

Nachdem Du die Positionierung Deines Business definiert hast, Deine Pakete geschnürt und Deine Webseite entsprechend angepasst sind, geht es darum, wie Du Deine Kunden erreichst.
Um dies herauszufinden, musst Du Deine Zielkunden genau kennen. Sind sie berufstätig? Haben sie ein XING- oder LinkedIn-Profil? Haben sie eine Familie? Sind sie auf Facebook?
Sprechen Deine Kunden eher auf Offline-Aktionen wie Flyer oder Networking Events an?
All diese Fragen (und noch viel mehr) musst Du sorgfältig beantworten können, um Deine Kommunikations-Strategie richtig wählen zu können. (Ein Anleitung, wie Du Deinen Wunschkunden definierst, findest Du in diesem Blogbeitrag.)

Du findest das alles heraus, indem Du Deine bestehenden Kunden befragst und/oder Dich auf den verschiedenen Plattformen umsiehst.
Recherchiere, ob es zum Beispiel Facebook-, XING- oder LinkedIn-Gruppen gibt, denen Du beitreten kannst.
Schaue, wo sich Deine Mitbewerber tummeln. Auch hier gilt: Du musst das Rad nicht neu erfinden!

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2. Probieren geht über studieren

Wenn Du glaubst, herausgefunden zu haben, wo sich Deine Kunden aufhalten und worauf sie ansprechen, teste es! Es bringt nichts, von Anfang an alles auf eine Karte zu setzen.
Probiere eine Zeit lang (ca. 1-2 Monate, je nachdem wie viele Followers Du hast) ein paar Kanäle aus und werte dann aus, was funktioniert hat.
Denk daran, dass sich die Ergebnisse nicht von einem Tag auf den anderen zeigen. Gerade im Social Media Bereich ist ein langer Atem gefragt. Mit nur 2-3 tollen Posts ist es normalerweise nicht getan. Hier zeige ich Dir in 5 Schritten, wie Du die richtigen Kanäle findest.

Wenn Du Flyer auflegst, versuche verschiedene Orte (Cafés, Bibliotheken, Buchhandlungen, Sportgeschäfte etc.), die zu Deinem Thema passen. Gib Deinen bestehenden Kunden Flyer mit der Bitte, sie an ihre Bekannten oder im Verein (wenn diese auch Deine Zielgruppe sind!) weiterzugeben. Empfehlungen sind immer noch die beste Werbung!

3. Messe Deine Ergebnisse

Um herauszufinden, welche Massnahmen bei Deinen Kunden funktionieren, musst Du Deine Resultate messen.
Notiere Dir die Reichweite und Deine Interaktionen auf Facebook, Twitter, LinkedIn und wo Du noch so agierst, regelmässig. Führe Buch, wo und wie viele Flyers Du verteilst.
Schau auf Google Analytics nach, woher Dein Website Traffic kommt. (Wie Du Google Analytics auf Deiner WordPress Webseite einrichtest, erklärt Dir Jonas Tietgen von WP Ninjas in diesem Blogartikel.)
Hier kannst Du auch sehen, welche Inhalte besonders oft gelesen werden und auf welchen Seiten die Leute am ehesten abspringen. (Wie Du die Berichte in Google Analytics liest, erfährst Du hier.)
Passe Deine Wahl an Kanälen und Inhalten entsprechend an, damit Du sicher sein kannst, Deinen Kunden das zu liefern, was sie auch wirklich interessiert.
Am Besten, Du fragst Deine (Neu-)Kunden regelmässig, wie sie von Dir gehört, beziehungsweise wie sie auf Dich aufmerksam geworden sind.

4. Dranbleiben

Wie gesagt, Marketing bzw. Vertrauen zu Deinen potenziellen Lieblingskunden aufbauen, passiert nicht vom einen zum anderen Moment. Deshalb musst Du dranbleiben. Liefere regelmässig gute Inhalte auf Deiner Webseite, in den E-Mails und auf Deinen Social Media Kanälen.

5. Sprich mit Deinen bestehenden Kunden

Aber das Wichtigste für Dein Marketing ist, dass Du mit Deinen (potenziellen) Kunden sprichst. Nur so kannst Du herausfinden, wie Du Deine Zielkunden erreichst. Frag nach, womit Du ihnen helfen kannst. Du brauchst Dich dabei nicht unbehaglich fühlen. Sie werden Dir gerne Auskunft geben, schliesslich haben sie am Ende auch etwas davon. Und nur wer nachfragt, kann sich verbessern!
Benutze in Deinen Gesprächen die Wörter, die Deine Kunden verwenden. Du willst, dass sie Dich verstehen und noch viel mehr wollen SIE, dass Du sie verstehst. Kommuniziere klar und einfach verständlich. Sprich die Sinne Deiner Kunden an, lass sie sich gut und ernst genommen fühlen.

Denn wie einmal ein weiser Mensch gesagt hat:

Die Menschen werden vergessen, was Du gesagt hast.
Die Menschen werden vergessen, was Du getan hast.
Aber die Menschen werden niemals vergessen, welches Gefühl Du ihnen vermittelt hast.

Zusammengefasst

Ich hoffe, dass Dir dieser Artikel hilft, herauszufinden, wie Du Deine Zielkunden erreichst!
Es würde mich freuen, wenn Du mir Deine Erfahrungen mit mir teilst. Hast Du noch weitere Tipps, die ich hier nicht aufgeführt habe? Bitte schreib sie mir ins Kommentarfeld.

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Letzte Aktualisierung am 13. Februar 2020

  • Hallo Claudia,

    toller Artikel. Die Wichtigkeit von Punkt 3 kann man gar nicht oft genug erwähnen. Wird oft vernachlässigt, obwohl es so unglaublich wichtig ist. Wahrscheinlich weil Analyse kaum Spaß macht 😉

    LG,
    Kevin

  • Hallo Claudia,
    danke für diese Zusammenfassung. Die Sache mit dem Buch führen (auch bei den Flyern etc.) war eine gute Erinnerung. Eigentlich weiß ich es ja schon lange, aber …..
    Doch jetzt werde ich es ernsthaft umsetzen.
    Liebe Grüße
    Jutta

  • Susanne sagt:

    Schöner Artikel und bei Punkt 3 muss ich mich an die eigene Nase fassen. Analyse ist wichtig, das weiß ich. Und weil es gerade zu meinem Monatsthema passt, trage ich mir das direkt in mein neues Planungstool ein.
    Und wer Lust hat, etwas Neues auf seine „probieren“ Liste zu setzen, dem kann ich Pinterest empfehlen. Es ist schwer im Kommen und wir brauchen dort ganz dringend gute deutsche Inhalte. Janneke von Blogyourthing hat übrigens einen tollen Artikel darüber geschrieben, wie man einen Marketing-Trend testet (und Pinterest spielt dabei eine große Rolle! https://www.blogyourthing.com/online-marketing-trend-testen/)

    Liebe Grüße
    Susanne

  • Silvia sagt:

    Ein sehr interessanter Bericht. Danke dafür.
    LG Silvia

  • Anna sagt:

    HalloClaudia No 3. Die Analytic ’nicht‘ zu studieren ist wohl mein groesster Fehler. Aber mein plus punkt ist, das ich immer meine Kunden frage wo sie mich ‚gefunden‘ haben und gelernt habe das es sich fuer mich nicht lohnt auf ‚papier‘ Anzeigen laufen zu lassen. Sie kosten viel Geld und keiner liest sie.
    Vielen Dank fuer den Artikel
    Anna

    • claudia sagt:

      Hallo liebe Anna
      Zu fragen ist schon die halbe Miete! Die Analytics Deiner Webseite wäre ein zusätzlicher, wichtiger Informationszuschuss, der sehr nützlich ist, damit Du weisst, wo Du mehr tun kannst, damit es sich lohnt.
      Danke für Dein Feedback & herzliche Grüsse
      Claudia

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