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Kontaktanfragen annehmen oder ablehnen?

Wer passt wirklich zu mir?

Mit den vielen sozialen Medien und Portalen, auf denen wir uns mit Gleichgesinnten, potenziellen Kunden und neuen Kooperationspartnern vernetzen können, scheint die Welt etwas näher zusammengerückt zu sein.
Jeder neue Kontakt ist nur einen Klick entfernt.

Doch welche Menschen passen wirklich zu mir und meinem Business?
Wer bringt mich weiter? Wer hat das Potenzial, mein Kunde zu werden?

Genau das sind die Fragen, die Du Dir bei jeder Kontaktanfrage, bei jedem neuen Follower und jeder Kooperations-E-Mail stellen solltest.

Deine Online-Präsenz muss professionell sein

Aber lass uns einen kleinen Schritt zurück gehen.

Sobald wir uns für die Selbständigkeit entschieden haben, kommen wir um eine Online-Präsenz nicht mehr herum.

Im Minimum haben wir eine Webseite, auf der wir uns und unser Angebot zeigen. (Welche Unterseiten Du für den Start brauchst, erfährst Du hier.)
Sobald wir wissen, welche Kanäle unsere Lieblingskunden nutzen, haben wir auch die Möglichkeit, entsprechende private Accounts umzuwandeln oder direkt ein neues Business-Profil zu erstellen.

Gerade wenn Du einen bestehenden privaten Account zukünftig für Dein Business nutzen möchtest, solltest Du Deine Kontakte und Follower genau unter die Lupe nehmen und gründlich ausmisten. (Nach welchen Kriterien sage ich Dir weiter unten!)

Die Konsequenzen der Sichtbarkeit

Wenn Du mit Deinem Business sichtbar sein willst, bringt das für Dein digitales Leben einige Anpassungen mit sich.

Meine erste Empfehlung ist, Deine Social Media Kanäle zu „kämmen“. Damit meine ich:

  • Lösche Inhalte, Links, Fotos und Videos, die nicht zu Deinem „Business-Ich“ passen. (Die Bikini-Fotos können je nach Zielkunde unseriös wirken)
  • Entferne Kontakte und Freunde, die Dir nicht gut tun bzw. Dich zurückhalten, alles Business-relevante zu posten.
  • Checke alle Follower und Kontakte durch, ob sie Deine Inhalte sprachlich verstehen und lösche rigoros raus.
  • Verknüpfe Deine privaten Profile mit Deinen Business-Seiten.
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Qualität vor Quantität

Zugegeben, die Aussage ist alt, vielleicht sogar abgedroschen. Dennoch ist sie nach wie vor wahr – und wie!

Gerade als Selbständige haben wir immer extrem viele Punkte auf unserer ToDo-Liste. Da müssen wir gnadenlos Prioritäten setzen und auch das ein oder andere Mal ein unangenehmes Nein aussprechen. Denn nur so können wir unseren Fokus auf die wichtigen Dinge, und eben auch Kontakte, halten.

Doch nicht nur die fehlende Zeit, sondern vor allem die sinkende Reichweite ist bei Online-Netzwerken der Grund, warum wir uns nur mit Menschen verbinden sollten, bei denen auch wirklich ein gegenseitiges Interesse besteht. Sei das als potenzielle Kunden oder als zukünftige Partner.

Aus genau diesen Gründen lehne ich täglich 5-10 Anfragen ab. Seien das Kontaktanfragen auf LinkedIn oder Freundschaftsanfragen bei Facebook. Bei Instagram checke ich jeden neuen Follower und blockiere die, die folgendem Ausschluss-Verfahren nicht standhalten.

Anfragen ablehnen?

Stelle Dir zuerst folgende Fragen:

      1. Kenne ich die Person?
      2. Kommt mir das Profil suspekt vor?
      3. Versteht die Person meine Inhalte sprachlich?
      4. Ist die Person ein/e potenzielle/r KundIn? (Dazu musst Du natürlich Deinen Lieblingskunden genau kennen!)
      5. Könnte aus dem Kontakt ein Kooperationspartner werden?
      6. Ist die Person in einem Bereich tätig, der mich interessiert?

Sei konsequent

Natürlich wird Dein Netzwerk so weniger schnell wachsen, das ist klar. Doch Du willst Deine Reichweite schliesslich nicht an Fake-Profile und Kontakte-Sammler vergeben. Sei deshalb konsequent und checke jeden Kontakt und Follower (bei Instagram) ab, damit trotz Algorithmus, die richtigen Menschen Deine Inhalte sehen.

Egal wer Dir hier folgt, mit Pinterest gewinnst Du immer!

Das einzige Netzwerk, auf dem Du Deine Follower nicht kontrollieren musst, ist Pinterest.

Hier spielt es nämlich keine Rolle, wer die folgt und wie viele Follower Du hast! Warum? Weil Pinterest kein soziales Netzwerk, sondern eine Bildersuchmaschine ist. Sie funktioniert ähnlich wie Google, einfach mit Bildern. Hier kannst Du mit guten (auch alten!) Inhalten, tollen Pins und entsprechendem SEO nachhaltig Deine Seitenaufrufe steigern.

Wenn Du wissen willst, wie Pinterest auch für Dein Business funktionieren kann und was Du tun musst, um damit die richtigen Leute auf Deine Webseite zu bringen, empfehle ich Dir den Pinterest Online-Workshop für Einsteiger, den Barbara Riedl und ich am Freitag, 20. September 2019 durchführen.

Welche Kontakte soll ich ablehnen? Live!

Am Dienstag, 3. September um 12 Uhr bin ich meiner Facebook-Gruppe Marketing Boost für Dein Business live zu diesem Thema.

Ich erzähle Dir, warum ich täglich 5-10 Kontakte und Follower ablehne und worauf Du schauen solltest, wenn Du Dein Netzwerk qualitativ hoch halten möchtest.

Komm jetzt in die Gruppe und stelle mir Deine Fragen live!

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